16. März 2026

Motek/Bondexpo: „Bedeutendes Forum für innovative Automatisierungslösungen“

Bondexpo Internationale Fachmesse für Klebtechnologie 2025 Statement Motek Stephan Textor Leiter Marketing Bluhm

Stephan Textor, Leiter Marketing Bluhm Systeme GmbH

Bluhm Systeme aus Rheinbreitbach gehört zu den führenden Anbietern industrieller Kennzeichnungstechnik und ist traditionell bei der Motek/Bondexpo vertreten. Stephan Textor, Leiter Marketing, gibt schon heute einen Ausblick auf das Herbst-Highlight vom 06. bis 08. Oktober 2026 in Stuttgart. Die Messe fokussiert Themen entlang der kompletten Fertigungs-Wertschöpfung der modernen industriellen Produktion – und hier ist Bluhm mit der Produktkennzeichnung an einer entscheidenden Schnittstelle vertreten. Das Unternehmen spricht die Messebesucher über praxisnahe Anwendungen an und macht die Kennzeichnungssysteme im Betrieb erlebbar. Bluhm Systeme setzt auf die Erfolgsfaktoren Effizienz, Kundennähe und Servicestärke.

Schall: Ab 2026 wechselt das Messedoppel Motek/Bondexpo in einen neuen Turnus – drei Tage Messe, alle zwei Jahre. Inwieweit bietet diese Neuausrichtung auch Ihrem Unternehmen einen Mehrwert und Nutzen?
Stephan Textor: Diese Fokussierung schafft eine kompakte, aber zugleich hochqualitative Plattform für den fachlichen Austausch. Für uns als Anbieter von industriellen Kennzeichnungslösungen bedeutet das konzentrierte Besucherströme und eine gezielte Ansprache unserer Zielgruppen.

Schall: Die Motek zeigt mit dem Themenportfolio entlang der gesamten Prozesskette praxisrelevante Lösungen für eine zukunftsfähige Automatisierung der industriellen Fertigung. An welcher Stelle sind Sie hier mit Ihrem Unternehmen vertreten – und wie sprechen Sie Ihre Zielgruppe an?
Textor: Als eines der führenden Unternehmen in der industriellen Kennzeichnungstechnik sind wir in der Prozesskette an einer sehr entscheidenden Schnittstelle vertreten: Wir sorgen dafür, dass Produkte, Komponenten und Verpackungseinheiten eindeutig mit relevanten Informationen gekennzeichnet und identifiziert werden. Etiketten, gedruckte Klarschriften oder maschinenlesbare Codes wie DataMatrix und QR-Codes machen Produkte über die reine Kennzeichnung hinaus digital erfassbar und sind die Basis für effiziente Produktionsabläufe. Wir sprechen unsere Zielgruppen über praxisnahe Anwendungen an: Besucher erleben unsere Systeme im Betrieb und erfahren, wie sie sich nahtlos in automatisierte Fertigungsprozesse integrieren lassen.

Schall: Mit welchen Erwartungen nehmen Sie bei der Motek 2026 als Aussteller teil?
Textor Wir gehen davon aus, dass die Motek 2026 erneut ein bedeutendes Forum für innovative Automatisierungslösungen sein wird, geprägt durch eine hohe Fachbesucherqualität. Unser Ziel ist es, den Austausch mit Entscheidungsträgern aus Produktion, Engineering und Qualitätssicherung weiter zu vertiefen und neue Impulse für gemeinsame Projekte zu setzen. Der enge Dialog mit unseren Kunden ist seit jeher der Kern unserer Unternehmensphilosophie. Er ermöglicht uns, schnell zu reagieren und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, die den Marktanforderungen von morgen gerecht werden.

Schall: Welche Herausforderungen und Trends in der Fertigungsindustrie sehen Sie derzeit als zukunftsbestimmend?
Textor: Das Thema Nachhaltigkeit wird weiterhin ganz oben auf der Agenda stehen. Energieeinsparung, Abfallvermeidung, Recycling und Kreislaufwirtschaft betreffen zunehmend auch die Kennzeichnungstechnik in der Fertigungsindustrie. Gefragt sind nachhaltige Lösungen, darauf reagieren wir unter anderem mit druckluftfreier Etikettiertechnik. Ergänzend umfasst unser Portfolio Direktkennzeichnungssysteme mit Laser- oder Tinten-Technologie, die Abfall und Betriebskosten reduzieren. Ebenso entscheidend ist eine durchgängig digitale und vernetzbare Technik, die im Produktionsalltag intuitiv bedienbar und wartungsarm bleibt, insbesondere vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und häufigem Personalwechsel. Auch Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Innovationstreiber. Der Einsatz von Industrierobotern und autonomen Systemen wird weiter zunehmen und Produktionsprozesse gleichzeitig intelligenter und flexibler machen. Dieses Entwicklungspotenzial greifen wir kontinuierlich auf.

Schall: Was benötigen Ihrer Meinung nach Unternehmen der industriellen Fertigung, um auch künftig wirtschaftlich und zukunftsfähig am Markt bestehen bleiben zu können?
Textor: Unternehmen der industriellen Fertigung stehen vor der Aufgabe, drei zentrale Erfolgsfaktoren in Einklang zu bringen: Effizienz, Kundennähe und Servicestärke.

Schall: Können Sie uns schon einen Ausblick gewähren, mit welchem Messehighlight Sie an der Motek/Bondexpo 2026 auf sich aufmerksam machen werden?
Textor: Zur Motek 2026 präsentieren wir unsere neuesten Entwicklungen im Bereich automatischer und digital vernetzter Kennzeichnungssysteme. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf innovative Lösungen mit Tinte, Etiketten und Laser freuen, die eine effiziente und zukunftsfähige Kennzeichnung in unterschiedlichsten Industrien ermöglichen, von der Automobiltechnik über den Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu Elektronik und Pharma.

Schall: Vielen Dank!